Yoga

 

 

Meine wöchentlichen Yoga Stunden beinhalten alle unter „Was bringt mir Yoga“ genannten Aspekte, sowie Dehnübungen (Asana), Atemübungen und geführte Meditation, betonen aber verschieden Bereiche:

 

Yoga Deep and Slow, Montags 17.45 - 19.15

Fokus: Entspannung, Innere Ruhe, mehr Atemübungen, längere geführte Meditation, nicht sportlich

 

Morgen Yoga, Mittwochs 8.30 - 9.30

Fokus: Lockern, in Schwung kommen, Körper aufwecken, bewusst in den Tag starten

 

Yoga Intensiv, Mittwochs 18.15 - 19.45

Fokus: Sportlich, anstrengend, sich fordern, schwierigere Übungen wie z.B. Kopfstand oder Brücke

 

     

Stundenplan in Gauting

 

Yoga Bewegung Massage

Leutstettener Str. 3

82131 Gauting 

 

 

 

Yoga 

ist ein Wort aus der antiken indischen Sprache Sanskrit und bedeutet wörtlich übersetzt: zusammenbinden, anspannen, anschirren, anjochen. Das steht bildlich für das verbinden oder vereinen des Körperlichen und des Geistigen.

 

 

Laut Wikipedia:

„Yoga ist eine aus Indien stammende philosophische Lehre, die eine Reihe geistiger und körperlicher Übungen  (…) umfasst. Der Begriff Yoga kann als „Vereinigung“ oder „Integration“ (…) des Körpers an die Seele, zur Sammlung und Konzentration bzw. zum Einswerden mit dem Bewusstsein verstanden werden. Da jeder Weg zur Selbsterkenntnis als Yoga bezeichnet werden kann, gibt es im Hinduismus zahlreiche Namen für die verschiedenen Yoga-Wege.“

 

 

Im Yoga Sutra, dem Ursprungstext des Yoga wird er folgendermaßen definiert: „Yogas Chitta Vritti Nirodha“ 

Zu deutsch: „Yoga ist das Zur-Ruhe-Bringen der Gedanken im Geist.“

 

 

Was bringt mir Yoga?

- Gesundheit

- Bewegung/Sport

- Stressabbau

- Entspannung

- zur Ruhe kommen

- Embodiment („Verkörperung“; mit sich selbst eins sein; „wirklich ich selbst sein“; „lebendiger Körper“; „als Körper leben“; Körper/Leib)

- Selbsterkenntnis, Selbst-Entwicklung

- Bewusstheits - Entwicklung

- innere Stille, innerer Frieden

 

 

Yoga ist eine der größten und ältesten Weisheits Traditionen. Sogar der Buddha war ein Yogi, bevor er seine eigene Lehre entwickelte. Entsprechend ist der Yoga ein riesiges Sammelbecken für Wissen, Praxis und Erfahrung zum Thema Selbsterkenntnis, persönliche Entwicklung und „Weltverständnis“. 

 

Den ersten Kontakt mit Yoga hatte die „westliche“ Kultur Anfang des 20. Jahrhunderts. In den 60er/70er Jahren verbreitete sich Yoga dann immer schneller und heutzutage ist er bereits zu einem normalen Bestandteil im Bereich Gesundheit, Sport und Spiritualität geworden. Dies zeigt wiederum eine weitere besondere Eigenschaft dieser Tradition, sie deckt nämlich eine recht große Bandbreite ab.

 

Es gibt Yoga Kurse im Fitness Studio die heißen dann „Power“ oder „Workout Yoga“ und befassen sich nur mit dem rein körperlich-sportlichen Aspekt. Es gibt aber auch Yoga Stunden bei denen man sich fast gar nicht bewegt sondern eher nur geistige Übungen macht. Und dann gibt es ja auch noch den Bereich der sich mit Philosophie und Ethik und mit gesunder Lebensführung befasst.

Und alles dazwischen, mit verschiedensten Kombinationen und jeder Lehrer ist ein bisschen anders…

 

 

Mich persönlich haben drei Grundlegende Fragen im Philosophie Studium zum Yoga geführt:

Wer bin ich?

Was ist Wahr?

Wie soll ich leben?

 

Ja, ich weiß, das ist sehr allgemein und unheimlich tiefgründig ;-)

Aber mittlerweile steht für mich bei Yoga im Vordergrund, dass vor allem das Praktizieren bzw. Üben betont wird, und dass der Körper eine wichtige Rolle spielt. 

 

Übrigens gibt es für das Wort Körper auch das Wort Leib. Körper kommt von Corpus, wie „corpse“ auf englisch (Leichnam). Leib ist mit dem Wort Leben verwandt. Der Yoga wie wir ihn praktizieren, macht den Körper wieder zum Leib, sodass wir nicht nur einen Körper haben oder im Körper leben, sondern sogar als Körper/Leib leben und eins mit ihm bzw. ihr sind. Leib klingt natürlich etwas veraltet und merkwürdig aber es illustriert sehr gut, dass es ein andere Herangehensweise an den Körper geben kann.

 

Asanas (körperliche Übungen, meist Dehnungen), Atemübungen und Achtsamkeits Meditation sind die Mittel der Wahl um das Embodiment zu entwickeln.

Das spüren der Körperhaltung in den Asanas entwickelt Körperbewusstsein und Selbstwahrnehmung. Dehnübungen beruhigen das Nervensystem und reduzieren Stresshormone. Stress führt zu einer Art „Tunnelblick“ und zu „lauten“ Gedanken, entsprechend beruhigt der Stressabbau den Geist und dehnt die Aufmerksamkeit und Wahrnehmungsfähigkeit aus. 

 

 

 

Yoga Deep and Slow, Montags 17.45 - 19.15

Fokus: Entspannung, Innere Ruhe, mehr Atemübungen, längere geführte Meditation, nicht sportlich

 

Morgen Yoga, Mittwochs 8.30 - 9.30

Fokus: Lockern, in Schwung kommen, Körper aufwecken, bewusst in den Tag starten

 

Yoga Intensiv, Mittwochs 18.15 - 19.45

Fokus: Sportlich, anstrengend, sich fordern, schwierigere Übungen wie z.B. Kopfstand oder Brücke

 

 

 

 

 "If the doors of perception were cleansed, everything would appear as it is - infinite!"

"Wären die Pforten der Wahrnehmung gereinigt, würde alles so erscheinen wie es ist - unendlich!" 

- William Blake